Rückblick

Zwölf Jahre alt ist er, der Rhein-Mini-Marathon. Alain Djossa, Kulturbeauftragter des CCG im Jahre 2006, schlug einen Lauf entlang des Rheins vor. Allerdings sollten nur Frauen laufen. Denn sie beteiligten sich, so war die verbreitete Meinung, zu wenig an sportlichen Aktivitäten der CCG. Der Vorschlag kam an: Die Männer mussten nicht laufen, sie konnten zuschauen, wie sich die Frauen quälten. Nicht nur kamerunische Studentinnen aus Germersheim ließen sich aktivieren, es kamen viele Teilnehmerinnen auch aus anderen Städten der Umgebung.

 

Schon im nächsten Jahr, also 2007, richtete sich die Einladung nicht mehr nur an Frauen. Was dann wiederum ein Jahr später passierte, darf als eine Wende in der Geschichte des Rhein-Mini-Marathons bzw. der CCG gelten. Sie lud nun endlich als eingetragener Verein alle ein, die Lust am Laufen hatten: Es ging darum, alle Interessierten aus Germersheim und Umgebung zu erreichen.

 

Dass dieses Konzept richtig war, erkannte auch die Stadt Germerheim. Sie unterstützte die CCG bei der Veranstaltung, wodurch die Angebote zwischen 2009 und 2012 gewaltig erweitert wurden. Auch die Turnerschaft 1863 Germersheim e.V. und viele andere Partnern und Sponsoren halfen mit, sodass das Fest rund um den Mini-Marathon ein voller Erfolg wurde.

 

Ab dem Jahr 2013 entschieden sich die CCG-Mitglieder den Professionalisierungsprozess des Vereins und so des Mini-Marathons schneller vorantreiben. Es ging einfach darum, möglichst professionell aufzutreten. So verpflichtete sich jedes Vereinsmitglied, sich an die Werte "Mbake" zu halten. Ebenso schloß die CCG Kooperationen mit weiteren Vereinen wie der Deutschen Olympischen Gesellschaft.

 

Die CCG hofft, dass der Marathon eines Tages die wichtigste Sportveranstaltung für das Treffen der Kulturen in Germersheim und Umgebung wird.

 

12. CCG Rhein Marathon

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